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Der Landschaftsverband Rheinland fördert Nachwuchs-wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aktiv mit zwei jährlich verliehenen Preisen:
Der mit 10.000 Euro dotierte Paul-Clemen-Preis wird für eine hervorragende kunsthistorische Dissertation zu einem rheinischen Thema verliehen. Paul Clemen (1866–1947) war erster Provinzialkonservator der Rheinprovinz mit der Aufgabe, die Region anhand ihrer Kunstdenkmäler zu erforschen, zu dokumentieren, zu schützen und weit über die Universität hinaus zu vermitteln. Das ihm gewidmete Stipendium wurde 1936 anlässlich seines 70. Geburtstags ins Leben gerufen.
Der Albert-Steeger-Preis ist ebenfalls mit 10.000 Euro dotiert und wird an Nachwuchsforscherinnen und –forscher verliehen, die wesentliche Beiträge für die Erforschung und Entwicklung der rheinischen Landes- und Volkskunde geleistet haben. Seit 50 Jahren verleiht der Landschaftsverband Rheinland in Erinnerung an Albert Steeger (1885–1958), den ehemaligen Direktor des Landschaftsmuseums in Krefeld, diesen Preis. Die Arbeitsgebiete Steegers umfassten Geologie, Zoologie, Botanik, Volkskunde und Kunstgeschichte sowie Landes- und Siedlungsgeschichte.