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Foto: Bildleiste von Koordinationsstelle Sucht

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Aktuelle Veranstaltungen und Veröffentlichungen

|Suchtkrankheit und Armut|

Bereits zum fünften Mal bietet die Koordinationsstelle Sucht eine gemeinsame Fachtagung mit dem Fachverband Qualifizierte stationäre Akutbehandlung Drogenabhängiger e.V. und dem PARITÄTISCHEN NRW, dem Diözesan-Caritasverband Köln und der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Die im zweijährigen Rhythmus stattfindende Kooperationsveranstaltung hat das Ziel, aktuelle und für die Praxis der Suchtkrankenhilfe relevante Fragestellungen aufzugreifen, vertieft zu diskutieren und Lösungsansätze zu entwickeln.
Thema in diesem Jahr ist |Suchtkrankheit und Armut|, die Beiträge befassen sich mit den Anforderungen an das Hilfesystem aber auch den Möglichkeiten, drohender Verarmung suchtkranker Menschen entgegen zu treten. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 15. September 2010 in Köln-Deutz. Nähere Informationen finden sie hier.

 

Titelgrafik der Aktionswoche

Willkommen zur Aktionswoche Alkohol 2009

Die Aktionswoche Alkohol 2009 basiert auf der Idee, dass viele Menschen mit unterschiedlichen Veranstaltungen an vielen Orten aktiv werden.  

In Deutschland wird zu viel Alkohol getrunken. Im Vergleich mit anderen Industriestaaten liegt Deutschland nach wie vor in der Spitzengruppe. Deshalb sollte jede und jeder für sich selbst prüfen, ob der eigene Konsum von Bier, Wein, Likör und Schnaps noch gesundheitsverträglich ist. Liegt mein Alkoholkonsum noch im grünen Bereich? Wie viel ist zu viel? Welche Spielregeln sind im Umgang mit Alkohol zu beachten?

Das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum zu schärfen – das ist das Hauptziel der Aktionswoche Alkohol 2009 mit dem Thema „Alkohol? Kenn dein Limit." Die öffentliche Diskussion soll jeden Einzelnen anregen, sein eigenes Trinkverhalten ehrlich einzuschätzen. Alle, die Alkohol trinken (und das sind 90 Prozent der Bevölkerung), werden aufgefordert, sich für die eigene Gesundheit zu entscheiden. Für die einen bedeutet das vielleicht, mal einen alkoholfreien Tag oder eine alkoholfreie Woche einzulegen oder nach einem Glas Wein zum Mineralwasser zu greifen.

Für die anderen kann das heißen, sich beraten und helfen zu lassen. In zahlreichen Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen – in Einkaufszentren, in Einrichtungen der Suchthilfe, in Kirchen und Sportvereinen, aber auch in Arztpraxen und Apotheken – werden Organisationen, Verbände und Selbsthilfegruppen in bürgerschaftlichem Engagement aktiv. Machen Sie mit!

Nähere Einzelheiten finden Sie im Interneter unter:

http://www.aktionswoche-alkohol.de/

 

5. Kooperationstag Sucht und Drogen Nordhein-Westfalen am 4.3.2009 in Köln mit dem Titel

„Sucht und demographischer Wandel"

Forschungen im Bereich der Sucht- und Drogenthematik haben gezeigt, dass die Dunkelziffer suchtgefährdeter Menschen nach wie vor sehr hoch ist. Im Interesse der Betroffenen ist es deshalb erforderlich, alle Expertinnen und Experten, die im praktischen Arbeitsalltag mit der Sucht- und Drogenproblematik befasst sind, miteinander zu vernetzen.
Aus diesem Grunde wurde im Jahr 2001 der "Kooperationstag Sucht und Drogen NRW" ins Leben gerufen.

 Am 04. März 2009 wird er zum 5. Mal in den Räumen des LVR in Köln-Deutz veranstaltet - der Themenschwerpunkt lautet  „Sucht und demographischer Wandel".Im Anschluss an einen Vortrag von Dr. Hartmut Buck (Fraunhofer Institut Stuttgart) zum Thema „Demographischer Wandel und die Auswirkungen auf die Arbeitswelt und die Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern", werden in Workshops neue und wichtige Themen, Projekte und Ideen dargestellt und diskutiert.
Auch hier ist der „demographische Wandel" Schwerpunktthema, aber se werden auch andere aktuelle und interessante Aspekte der Sucht- und Jugendhilfe aufgegriffen:

- Beispiele geschlechtergerechter Angebote in der Suchthilfe
- Wetten, Pokern, Zocken: Die Faszination von Glücksspielen für Jugendliche
- Glücksspielsucht im Alter: Ein stationäres Behandlungskonzept
- Angebote der ambulanten und stationären Suchthilfe für SeniorInnen
- Naturdrogen – Von magic mushrooms und Hortensien
- Online-Sucht – ein neues behandlungsbedürftiges Krankheitsbild?

Nähere Informationen zum Veranstaltungsort und den Workshops finden Sie unter http://www.wissensuchtwege.de/

 

Rückblick auf frühere Veranstaltungen

 

Kölner Runde Sucht: Tierische Therapeuten

Im Rahmen der Themenrunde Kölner Runde Sucht fand am 11.6.2008 die Veranstaltung Tierische Therapeuten - Tiergestützte Therapie und Pädagogik in der Psychiatrie und Suchtkrankenhilfe - statt, welche von Ralph Erdenberger, Journalist (WDR 5), moderiert wurde. Neben den Fachleuten aus der Psychiatrie und der Suchtkrankenhilfe aus Forschung, Medizin und Pädagogik, waren insbesondere ExpertInnen zum Thema „Mensch-Tier-Beziehungen" anwesend. Ob und Wie heilende Impulse von Tieren auf die körperliche, seelische und geistige Konstitution kranker Menschen wirken können, stand dabei im Mittelpunkt der Diskussion. Da diese Fragestellung nicht allein für die Suchtkrankenhilfe, sondern grundsätzlich für die ganze Bandbreite seelischer Erkrankungen von Bedeutung ist, lag für diese Veranstaltung der Fokus zwar auf der Suchtkrankenhilfe, wurde aber auf allgemeinpsychiatrische und pädagogische Versorgungsbereiche ausgedehnt.


 

Sucht und Migration

"Man spricht deutsch!? Suchtkranke Migrantinnen und Migranten - eine Herausforderung für die Drogenhilfe", so der Tagungstitel einer im Dezember 2004 in Köln durchgeführten Tagung.
Rund 150 Teilnehmnerinnen und Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, sich zur Relevanz des Themas für die ambulante und klinische Versorgung drogenabhängiger Menschen mit Migrationshintergrund und zu den juristischen Aspekten bei der Inanspruchnahme des Hilfesystems zu informieren sowie gute Praxismodelle für migrantenspezifische Arbeitsansätze in Einrichtungen und Diensten der Suchtkrankenhilfe kennen zu lernen.

Die Dokumentation der Veranstaltung - die in Kooperation des Paritätischen Wohlfahrtsverband, des Diözesan-Caritasverband Köln, dem Diakonischen Werk der Ev. Kirche, dem Fachverband "Qualifizierte stationäre Akutbehandlung Drogenabhängiger e.V. und der Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbandes Rheinland organisiert war finden Sie unter Materialien der Koordinationsstelle Sucht.

 

Beschäftigung und Qualifizierung für Suchtkranke

Beschäftigung und Qualifizierung sind bedeutsame Faktoren für eine langfristige Stabilisierung von suchtkranken Menschen. Um ihre Arbeitsintegration zu ermöglichen, werden Angebote benötigt, die zielgruppen- bzw. problemspezifisch ausgerichtet sind. Die Koordinationsstelle Sucht des LVR sieht aktuell einen ihrer Arbeitsschwerpunkte darin, die Arbeits- und Beschäftigungssituation suchtkranker Menschen zu verbessern. Auf der Grundlage dieser Schwerpunktsetzung soll die gesamte Thematik möglichst umfassend erschlossen und einer breiten Diskusssion zugeführt werden. Dazu werden schon bestehende Ansätze und Möglichkeiten systematisiert und neue Ansätze entwickelt.

Als Grundlage für weitere konzeptionelle Überlegungen und Maßnahmen soll eine Bestandsaufnahme der derzeit zur Verfügung stehenden Maßnahmen und Angebote im Rheinland erarbeitet werden. Darüber hinaus wurde am 04. April 2006 eine große Fachtagung zum Thema Integration suchtkranker Menschen in Arbeit nach Hartz IV in Köln als Kooperationsveranstaltung des Landschaftsverband Rheinland und der Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in NRW (Arbeitsausschuss Drogen und Sucht, Arbeitsausschuss Arbeit/Arbeitslosigkeit) durchgeführt.

Die Ergebnisse sowie die Dokumentation der Fachtagung können Sie der folgenden PDF-Datei entnehmen:

Unter dem Titel

"Einstieg in den Ausstieg - und dann: Integration oder  Abstellgleis? -  Die Auswirkungen von Hartz IV auf das Drogenhilfesystem"  -

hat die Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbandes Rheinland, in Zusammenarbeit mit dem Fachverband "Qualifizierte stationäre Akutbehandlung Drogenabhängiger e.V.", im Oktober 2006 in Köln eine gemeinsame Veranstaltung durchgeführt. 

Die Dokumentation der Fachtagung können Sie über folgende PDF-Datei herunterladen.

PDF-Datei zum Thema: Einstieg in den Ausstieg

 

Im Kontext „Beschäftigung und Qualifizierung für Suchtkranke" lud die Koordinationsstelle Sucht unter dem Titel "Schnittstelle Beratung,- Behandlung – Fallmanagement und integrativer Arbeitsmarkt" am 3.6.2008 erneut zu einem Expertengespräch nach Köln ein. Dieses bildete die dritte Veranstaltung in diesem Themenschwerpunkt und wurde als Kooperationsveranstaltung des LVR, der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW und des Städtetags NRW durchgeführt. Die Veranstaltung setzte sich mit den Auswirkungen der Reformen in der Sozialgesetzgebung auf spezifische Bereiche der Suchtkrankenhilfe auseinander und behandelte die konkreten Folgen dieser Reformen für das Drogenhilfesystem und mögliche Strategien der verschiedenen, beteiligten Versorgungsbereiche.

Das Hauptreferat des Expertengesprächs, der Beitrag von Herrn Professor Dr. Sell von der Fachhochschule Koblenz, sowie eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse der Podiumsdiskussion, können Sie den folgenden PDF-Dateien entnehmen: Prof. Dr. Sell: Vision sozialer Dienstleistungen und beschäftigunspolitischer Modelle für Suchtkranke im SGB II:

Podiumsdiskussion: Übergangsmanagement zwischen dem Behandlungssystem der Suchtkrankenhilfe und dem Fallmanagement nach SGB II - Theorie und Praxis einer Optimierung des Schnittsstellenmanagements

Suchterkrankungen im Jugendalter

Anlässlich der Eröffnung ihres neuen Angebotes zum Qualifizierten Entzug suchtkranker Minderjähriger veranstalteten die Rheinischen Kliniken Essen/Institut der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Koordinationsstelle des Landschaftsverbandes Rheinland am 09.03.2005 ein Symposium zum Thema "Suchterkrankungen im Jugendalter - Die klinische Behandlung von suchtkranken Kindern und Jugendlichen in spezialisierten Angeboten". 

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