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Köln. Die neue Gesundheitsdezernentin des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) heißt Ulrike Lubek. In Köln wurde die Juristin nun feierlich in ihr Amt eingeführt. Damit ist sie Chefin und Dienstvorgesetzte von rund 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Rheinischen Kliniken, den Netzwerken Heilpädagogischer Hilfen und den Ämtern des Dezernats "Gesundheit / Heilpädagogische Netzwerke" des LVR. Bisher war sie als stellvertretende Landesrätin beim westfälischen Landschaftsverband in Münster tätig. Nach Ansprachen von LVR-Direktor Udo Molsberger und der stellvertretenden Vorsitzenden der Landschaftsversammlung Rheinland, Ursula Schiefer, ergriff Lubek das Wort. Sie betonte, dass es ihr ein tiefes Anliegen sei, die bestmögliche Versorgung psychisch kranker sowie geistig und/oder psychisch behinderter Menschen zu sichern. "Ich bekenne mich ausdrücklich zur Notwendigkeit der öffentlichen Trägerschaft psychiatrischer Einrichtungen – der Kommunalverband LVR ist durch seine unmittelbare und direkte politische Steuerung dazu prädestiniert", so Lubek weiter. Für die Gesundheitseinrichtungen des LVR brauche es eine klare und zukunftsorientierte Positionierung. Die Gesamtheit der Einrichtungen böte ein hohes Innovations- und Entwicklungspotential, das es zu nutzen gelte. Nur so könne die hohe Qualität für alle - also auch sozial schwächere - Menschen weiterhin gewährleistet werden. Die 43-jährige Paderbornerin übernimmt ihr Amt von Rainer Kukla der jüngst nach 24 Jahren in dieser Position in den Ruhestand getreten ist.